Mitarbeiterkontrollen

sind durchaus zulässig.

Mitarbeiterkontrollen

Der Verdacht erlaubt Mitarbeiterkontrollen

Arbeitgeber dürfen grundsätzlich ihre Mitarbeiter dann kontrollieren, wenn der konkrete Verdacht auf das Vorliegen einer Straftat im Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit gegeben ist.

Hierbei steht es den Unternehmen prinzipiell frei, dem Verdacht selbst (z.B. durch interne Einrichtungen) nachzugehen oder sich wegen verschiedenster Spezialisierungen und Erfahrungen, nicht zuletzt auch wegen der Neutralität und Objektivität, an externe Helfer, also auch an Detekteien, zu wenden, um durch sie die Sachverhaltsklärung herbeizuführen.

Überprüfungen durch den Arbeitgeber wie auch durch Detekteien haben sich hierbei gleichermaßen im Rahmen der Verhältnismäßigkeit zu bewegen, da in der Regel auch Rechte Dritter (z.B. das allgemeine Persönlichkeitsrecht) tangiert werden.

Dies gilt insbesondere für Dauer, Art und Umfang der investigativen Tätigkeiten.

Die Rahmenbedingungen für Ermittlungen konkretisiert der Gesetzgeber in dem neuen § 32 BDSG, der seit dem 01.09.2009 in Kraft getreten ist und im wesentlichen das beinhaltet, was auch in der Vergangenheit für (detektivische) Ermittlungen in Unternehmen galt.

Es bleibt also festzuhalten, dass Straftaten jetzt und auch in Zukunft nicht geduldet werden müssen.

Sprechen Sie mit uns, wenn Sie zum Thema Mitarbeiterkontrolle weitere kompetente Informationen benötigen.

Hinweis

Beachten Sie bitte, dass für verschiedene interne Ermittlungen im Unternehmen, z.B.

  • Kontrolle des E-Mailverkehrs
  • Kontrolle von Telefondaten
  • Kontrolle der Internetnutzung
  • Taschenkontrollen

viele wichtige Gesichtspunkte Berücksichtigung finden müssen.

Wir empfehlen Ihnen, die Zulässigkeit dieser Kontrollmöglichkeiten von einem Rechtsbeistand im Vorfeld juristisch prüfen zu lassen. Gerne wohnen wir dem Gespräch bei.


Stand der Informationen, 4. Quartal 2009

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