Urteile

zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Zeigen von pornographischen Bildern kann schwere sexuelle Belästigung darstellen:
Das LAG Schleswig-Holstein entschied durch Urteil vom 04.03.2009, Az.: 3 Sa 410/08, dass die Kündigung eines Mitarbeiters, der seiner Kollegin ungewollt pornographische Inhalte auf einem Handy zeigte, gerechtfertigt ist.
Wegen der langen Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers und mangels Handgreiflichkeiten gegenüber dem weiblichen Personal erkannte das Gericht jedoch die fristlose Kündigung nicht an, sondern nur die ordentliche Kündigung.

Das komplette Urteil können Sie hier einsehen.


Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz kann fristlose Entlassung bedeuten:

Das OLG Frankfurt entschied durch Urtel (Az.: 5 U 233/04), dass der, der die übliche und notwendige Distanz gegenüber Mitarbeiterinnen nicht wahre, eine sexuelle Belästigung begeht. Im vorliegenden Fall sollen Mitarbeiterinnen durch den Geschäftsführer einer gemeinnützigen GmbH mehrfach zielgerichtet u.a. unnötig angefasst und berührt worden sein.


Alle Urteile sind Einzelfallentscheidungen!

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