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im Zusammenhang mit dem Tatort Arbeitsplatz.

Schwere Pflichtenverstöße

Urteile zu schweren Pflichtenverstößen

Drogenkonsum in der Freizeit kann zur Kündigung führen:
Der Drogenkonsum eine Gleisbauers in dessen Freizeit kann für den Arbeitgeber ein Sicherheitsrisiko darstellen und zur Kündigung führen. Der Cannabiskonsum wurde im Wege eines betrieblich veranlassten Drogensreenings festgestellt. Obwohl die Kündigung in dem zu entscheidenden Fall aus formalen Gründen unwirksam war, schied ein Anspruch des Mitarbeiters auf tatsächliche Weiterbeschäftigung wegen erheblicher Sicherheitsbedenken aus.

Dies hat nun das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg festgestellt (LAG, Urt. v. 28.08.2012, Az. 19 Sa 306/12 und 324/12).


Wiederholte Missachtung von Sicherheitsvorschriften rechtfertigt eine verhaltensbedingte Kündigung:

Das LAG Rheinland-Pfalz (6 Sa 725/08) urteilte am 20.03.2009, dass die wiederholte Missachtung von betrieblichen Sicherheitsbestimmungen eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigt.
Trotz vorheriger Abmahnungen wegen wiederholter Verletzung von Sicherheitsvorschriften und eines bereits verschuldeten Unfalls überlud ein Arbeitnehmer seinen Gabelstapler, um "pünktlich" Feierabend machen zu können.

Das Gericht sah in der Mißachtung von Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsbestimmungen einen schwerwiegenden Pflichtenverstoß.

Das umfassende Urteil des LAG Mainz finden Sie hier.


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