Mit Wanzen und Co

an Ihre Betriebsgeheimnisse...

Lauschangriff

Der Lauschangriff ist ein Synonym für das illegale Abhören des gesprochenen Wortes mittels elektronischer Geräte und dient z.B. dem Erlangen von Wettbewerbsvorteilen im Rahmen von Wettbewerbskriminalität.

Gem. § 201 StGB wird die Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes unter Strafe gestellt.

Wie aktuell das Thema "Lauschangriff" ist, wurde unlängst im norddeutschen Raum bekannt.

In der Unternehmenszentrale einer Hamburger Klinik wurden im ersten Halbjahr 2009 unter anderem in den Telefonen der Geschäftsführung installierte Wanzen entdeckt.

Problemstellung

Der Wettbewerb zwischen Unternehmen nimmt sowohl national wie auch international zu. Dabei kennt der Ideenreichtum, um den wirtschaftlichen Vorteil für das eigene Unternehmen zu nutzen, keine Grenzen.

Eine Möglichkeit, an Firmeninterna zu gelangen, besteht darin, lang vorbereitet und akribisch konspirativ eigene Mitarbeiter in das wettbewerbsrelevante Unternehmen einzuschleusen.

Eine weitere, den technischen Möglichkeiten angepasste und meist einfachere Variante liegt darin, sensible Bereiche des fremden Unternehmens mit elektronischen Abhörvorrichtungen zu versehen, um aus Konferenzräumen, Geschäftsleitungsbüros etc. geheime und sensible Informationen "abzusaugen".

Einige frei im Handel verbreitete technische Geräte sind bereits in der Lage, den Informationsabfluss nach außen in Gang zu setzen.

So werden Vorhandene Kommunikationsmittel wie Telefone, Handys, Tastaturen manipuliert, und/oder es werden Wanzen und Minisender von Audio bis Video unerkannt im Unternehmen positioniert.

Informationen über

  • Innovationen
  • Patente
  • wissenschaftliche Erkenntnisse
  • Marketingstrategien
  • Vertragspartner
  • Preiskalkulationen
  • Absatz- und Umsatzzahlen
  • Gewinnmargen

können so unerkannt und unbemerkt das Unternehmen verlassen, und Sie verlieren Ihren wettberbsrelevanten Vorsprung.

Professionelle Hilfe

Meist dauert es einige Wochen und Monate, bis Sie dafür sensibilisiert werden, dass Ihr Wettbewerber immer einen Schritt schneller ist als Sie.

Sollte sich Ihr Verdacht erhärten, sprechen Sie über diese Umstände nicht mittels der üblichen Kommunikationsmittel. Suchen Sie stattdessen externe Hilfe auf, die Ihnen unverzüglich Verhaltenshilfestellungen geben kann. Nutzen Sie hierzu unbedingt außerhalb des Unternehmens befindliche Kommunikationsmittel, keine Firmengeräte!

Die in diesem Bereich arbeitenden Spezialisten verfügen über das "Know-how", aber auch über umfangreiche technische Gerätschaften und Hilfsmittel wie Scanner, Wärmebildkameras und verschiedenste Detektoren zum Auffinden der Abhörelektronik.

Alleine sollten Sie mit einem solchen ungelösten Problem nicht bleiben.

Weitere Informationen

Informationen zu ersten Gegenmaßnahmen im Falle eines Lauschangriffs finden Sie hier.

© Detektei PROOF-MANAGEMENT GMBH am Tatort Arbeitsplatz, 2017